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Die Westgöttin nach dem Neuen Reich

nhand einzelner Belegstellen wird das Vorkommen der Westgöttin nach dem Neuen Reich und bis in die ptolemäische Zeit untersucht. Die Westgöttin, die ab der 5. Dynastie eine prominente Position im ägyptischen Jenseitsglauben einnimmt, erfreut sich nach Ende des Neuen Reiches v.a. auf religiösen Papyri, in der Grabdekoration der Privatgräber in Asasif sowie in der Sargdekoration eine bis in die ptolemäische Zeit andauernde Beliebtheit. Dies lässt sich durch die Natur und die Funktion der Westgöttin erklären. Als Verkörperung des unterweltlichen Totenreiches ist sie Wunschziel jedes Verstorbenen, der - um die dort gewünschte Regeneration erfolgreich zu vollziehen - auf ihren Empfang, ihren Schutz, ihre Versorgung und schliesslich ihre Hilfe bei der Wiedergeburt angewiesen ist.

Titel: Die Westgöttin nach dem Neuen Reich
Verfasser: Refai, Hosam
Herausgeber: Altenmüller, H.
Kloth, N.
Dokumenttyp: BB
Erscheinungsdatum: 2006
Zeitschrift/Reihe: Studien zur Altägyptischen Kultur (SAK) ; Band/Jahrgang: 35
Verlag/Hrsg.: Helmut Buske , Hamburg
Schlagworte: DRITTE_ZWISCHENZEIT; SPÄTZEIT; PTOLEMÄISCHE_ZEIT; GÖTTIN; WIEDERGEBURT; GRABDEKORATION
Seiten: 245-260
Signatur: Z-SAK
Bearbeitungsstatus: vollständig
Identifier: 0340-2215
Datensatznummer: 45546